Der Prokurist Josef K. wird verhaftet. Er darf sich aber, solange sein Prozess läuft, frei bewegen. Begegnungen mit Richtern, Malern, Advokaten, Priestern und einigen Frauen bestimmen das Leben, welches er nun zu führen gezwungen wird. Eine ihm bis dato unbekannte bürokratische Macht zieht ihn in ihren Sog, er kämpft dagegen an, wird aber am Ende getötet.
Durch die von Kafka auf weiten Strecken des Romans genutzte dialogische Form bietet sich der Roman geradezu für das Theater an. Der Inhalt, obwohl Fragment, ist soweit fortgeschritten, um eine einheitliche, stringente Handlung zu finden; die Figuren sind plastisch herausgearbeitet und deutlich charakterisiert.
Dramatisierung und Regie: Michael Schefts
Mit Dina Kabele, Oliver Baier, Paul König, Martin Schlager, Marcus Strahl
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